DroneDefenceGun · Capability Brief

Die letzte Bastion gegen FPV-Drohnen – für den abgesessenen Soldaten.

Ein modulares Drohnenabwehrsystem auf Mann-Ebene. Kaliber 12/76. Wirkbereich bis 60 m. Sofort einsatzbereit – wenn Detektion, Jamming und Fahrzeugsysteme nicht mehr greifen.

bis 60 m
Wirkbereich
12/76
Standardkaliber
< 3 s
Einsatzbereit
MOLLE
Modular tragbar
Die Fähigkeitslücke

Wenn das große System nicht da ist – wirken wir.

FPV-Drohnen sind die neue Bedrohung für den einzelnen Soldaten. Sie sind günstig, schnell, und sie schließen die Killzone in Sekunden. Fahrzeuggebundene Abwehrsysteme schützen den abgesessenen Trupp im Wald, im Graben oder im urbanen Gelände nicht.

Die DroneDefenceGun schließt diese Lücke. Ein kompaktes, persönliches Wirkmittel – getragen wie ein Holster, einsatzbereit wie eine Schrotflinte, wirksam wie ein Netz.

Behördliche Waffe, modular integrierbar in bestehende Detektionssysteme, Abfangdrohnen und polizeiliche Einsatztaktiken.

DroneDefenceGun – Systemansicht
Schutzrecht

Eingetragenes Gebrauchsmuster Nr. 20 2026 100 802

Urkunde – Eingetragenes Gebrauchsmuster
Das System

Drei Module. Ein durchdachtes Wirkmittel.

Munition
Modul 01 · Munition

Netz & Kugel im Kaliber 12/76

Aus jeder handelsüblichen Schrotflinte abfeuerbar – maximale Wirkung mit unserer Waffe.

  • Variante A: Breacherkugeln + verbundenes Netz Ø ca. 0,5 m
  • Variante B: Mehrere gestaffelte Netze als Wirkschirm
  • Stabilisierter Flug durch berechnete Rotation
Waffe
Modul 02 · Waffe

Kompakt. Leicht. Abnehmbare Schulterstütze.

Profilierte Läufe (Polygon/Zug) und integrierte Kompensatoren – kurze Baulänge, präziser Netzflug.

  • Schulterstütze abnehm- und montierbar in Sekunden
  • Auch ohne Schulterstütze sicher schießbar
  • Optiken modular: Holosight (Tag) / ATN Thor 6 Mini (Nacht)
Tasche / Holster
Modul 03 · Trageeinheit

Holster für jedes Tragesystem.

1000D Cordura, MOLLE-kompatibel. Waffe wird in unter 3 Sekunden gezogen.

  • Druckknopflöser-Befestigung auf stabiler Grundplatte
  • Lasche für Tragen mit montierter Schulterstütze
  • Integriertes Fach für Zusatzmunition
Einsatzszenarien

Dort, wo Detektion endet und der Trupp allein steht.

Kampf in urbanem Gelände Wald- und Grabenkampf Spähtrupps Kommandotruppen Fallschirm-Spezialzüge Fernspäher Scharfschützentrupps Polizei-Sondereinheiten
Häufige Fragen

Antworten auf die Fragen, die uns Beschaffer und Partner stellen.

Welche Fähigkeitslücke schließt die DroneDefenceGun?

Fahrzeuggebundene und stationäre Abwehrsysteme schützen den abgesessenen Trupp nicht — im Wald, im Graben und im urbanen Gelände steht er gegen FPV-Drohnen ohne Mittel da. Zwischen dem großen Abwehrsystem und dem Sturmgewehr liegt heute nichts. Genau dort setzt die DroneDefenceGun an: als persönliches Wirkmittel am Mann, geholstert, in unter drei Sekunden einsatzbereit — ohne Strom, ohne Funk, ohne Freigabekette.

Warum eine eigene Waffe? Es gibt doch Netzmunition für vorhandene Flinten.

Unsere Munition im Kaliber 12/76 lässt sich aus jeder handelsüblichen Schrotflinte verschießen — das ist ausdrücklich so gewollt. Nur trägt der abgesessene Soldat keine Flinte. Eine vollwertige Flinte von rund einem Meter Länge führt niemand zusätzlich zum Sturmgewehr, und wenn sie einer in der Gruppe trägt, ist genau ein Mann geschützt. Die DroneDefenceGun tritt deshalb nicht als bessere Flinte an, sondern als Zweitwaffe neben der Primärwaffe — wie die Pistole. Ihre volle Wirkung entfaltet die Munition mit den profilierten Läufen unserer Waffe.

Zwei Schuss — reicht das?

Zwei Schuss sind im handgetragenen Feld der beste verfügbare Wert; vergleichbare Systeme haben einen. Beide Läufe stehen sofort zur Verfügung, ohne Repetiervorgang, und lassen sich mit zwei unterschiedlichen Ladungen bestücken — verbundenes Netz und gestaffelter Wirkschirm. Auf Gruppenebene bedeutet das vierundzwanzig unmittelbar verfügbare Schuss bei einer Kampfbeladung von zehn Schuss je Schütze.

Wie gelingt ein Treffer in so kurzer Zeit?

Dafür ist das Netz gewählt. Ein verbundenes Netz von rund einem halben Meter Durchmesser — in der Mehr-Netz-Variante ein gestaffelter Wirkschirm — hat ein Vielfaches der Trefferfläche eines Einzelgeschosses. Es ist die Nutzlastklasse, die aus einem knappen Zielvorgang noch einen Treffer macht. Der zweite Faktor ist die Zeit davor: Die Trageeinheit ist darauf ausgelegt, dass die Waffe in unter drei Sekunden gezogen und schussbereit ist.

Was unterscheidet das System von bestehenden Netzwerfern?

Bestehende Netzwerfer sind eine andere Produktklasse. Sie wiegen bis zu zehn Kilogramm und werden zu einer Stellung getragen, oder sie sind einschüssig und arbeiten mit einem herstellergebundenen Verbrauchs-Pod. Die DroneDefenceGun wird geholstert am Mann geführt, und ihr Verbrauchsartikel ist eine Patrone im Kaliber 12/76 — ein weltweit standardisiertes Format, das jede Munitionsfertigung beherrscht. Das ist Versorgungssicherheit statt Lieferantenbindung.

Ist das System im bebauten Gebiet einsetzbar?

Ja — dafür ist die non-lethale Munitionsvariante ausgelegt. Netzladungen und Kurzstrecken-Wirkmittel im Kaliber 12 haben gegenüber Büchsengeschossen einen erheblich kürzeren Gefahrenbereich; aus demselben Grund arbeiten Polizeikräfte weltweit im Nahbereich mit Flinten und nicht mit Gewehren. Hinzu kommt: Das System emittiert nicht und greift nicht in den Funkverkehr ein. Es ist damit dort einsetzbar, wo Störsender rechtlich oder funktechnisch ausscheiden — an Flughäfen, an kritischer Infrastruktur, im Heimatschutz.

Braucht das System Strom, Software oder eine Datenanbindung?

Nein. Die DroneDefenceGun wirkt rein kinetisch: kein Akku, kein Sensor, kein Software-Stack, keine Schnittstelle, die ausfallen oder angegriffen werden kann. Optiken sind modular ergänzbar, aber keine Voraussetzung. Mechanisch ist die Kipplaufwaffe die einfachste Waffenklasse überhaupt — Ausbildungs- und Wartungsaufwand liegen entsprechend niedrig.

Wie ist das System rechtlich geschützt?

Beim Deutschen Patent- und Markenamt ist das Gebrauchsmuster Nr. 20 2026 100 802 „Schrotpatrone zur Drohnenabwehr und System“ eingetragen (IPC F42B 12/64, eingetragen am 26. Mai 2026). Es schützt die Patrone und das System. Die Kombination aus zweiläufiger Kipplaufwaffe mit profilierten Läufen, stabilisierter Netzladung, Zweitverwendung im Nahbereich und einer Trageeinheit, die das Ganze zur persönlichen Ausrüstung macht, ist nach unserer Marktrecherche in dieser Form einzigartig.

Warum jetzt?

Weil das Umfeld selten so offen war. Das Bundeswehr-System ASUL wird im Auftrag des BAAINBw um kinetische Wirkmittel erweitert, das Innovationszentrum der Bundeswehr in Erding ist seit Februar 2026 in Betrieb — mit Drohnenabwehr als Schwerpunkt —, und netzbasierte Fangdrohnen sind bereits beschafft. Die Lücke auf Mann-Ebene ist erkannt. Unter allem, was zu ihrer Schließung diskutiert wird, ist die DroneDefenceGun das günstigste Mittel je geschütztem Soldaten.

In welchem Entwicklungsstand ist das System, und wie steigt man ein?

Konstruktionskonzept der Waffe, Munitionskonzept im Kaliber 12/76, Konzept der Trageeinheit und das Einsatzprofil sind ausgearbeitet, das Schutzrecht ist eingetragen. Damit ist die gesamte Vorarbeit geleistet, die vor dem Funktionsmuster liegt. Für dessen Bau und die spätere Fertigung suchen wir den Partner, der Waffen- und Munitionsfertigung beherrscht. Der Einstieg ist bewusst klein gehalten: eine Entwicklungsvereinbarung mit Meilensteinen oder eine Option auf eine Lizenz — der erste Meilenstein kostet ein Funktionsmuster, nicht mehr.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns — wir antworten in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Drohnenabwehr im Detail

Die DroneDefenceGun ist ein modulares System zur Drohnenabwehr, das speziell für den abgesessenen Soldaten und für Polizeikräfte im Nahbereich entwickelt wurde. Im Gegensatz zu fahrzeuggebundenen Jammern oder stationären Abwehranlagen funktioniert die DroneDefenceGun rein kinetisch – ohne Funk, ohne Software-Stack, ohne Akku. Genau diese Eigenschaften machen sie zur idealen Ergänzung bestehender Drohnenabwehr-Konzepte, wenn elektronische Systeme an ihre Grenzen stoßen.

Typische Einsatzszenarien reichen vom Schutz von Patrouillen und Konvois über die Sicherung kritischer Infrastruktur bis hin zum Personenschutz für exponierte Persönlichkeiten. Die Drohnenabwehr durch die DroneDefenceGun ist innerhalb von Sekunden einsatzbereit, benötigt keine Vorabkonfiguration und kann von jedem ausgebildeten Schützen bedient werden. Die kombinierte Wirkung aus Netz und Kugel im Kaliber 12/76 stoppt sowohl handelsübliche FPV-Drohnen als auch verstärkte Modelle zuverlässig im Wirkbereich bis 60 Meter.

Weitere Informationen zu unserem Hintergrund finden Sie auf der Seite Über uns. Interessierte Investoren und Lizenzpartner erreichen uns am schnellsten über die Investorenseite, behördliche Anfragen über unsere Kontaktseite oder direkt per Telefon oder E-Mail.

Kontakt für Behörden, Streitkräfte und Beschaffer.

Datenblatt, technisches Detailbriefing oder Integrationsgespräch — wir antworten in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Entwicklungsstand: ausgearbeitetes Konstruktions- und Munitionskonzept, Gebrauchsmuster Nr. 20 2026 100 802. Ein Funktionsmuster ist noch nicht gebaut — wir suchen dafür einen Fertigungs- und Entwicklungspartner.

E-Mail schreiben +49 171 7597911
Hendrik A.
Ansprechpartner B2G · Konzept

Fallschirmjäger, Afghanistan-Veteran, ehemaliger Einzelkämpfer, KrWaffKontr-Beauftragter.

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